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01 Feuer
02 Dampf
03 Kennzeichen
04 Vinyl
05 Datenband
06 CD
07 Reifen
08 Öl
09 Katalysator
10 Holz
11 Beton
12 Dämmstoffe
13 Treibgase
14 Treibhaus
15 Regen
16 Brausen
17 Eis
18 Nudeln
19 Butter
20 Protein
21 Kochen
22 Bonbon
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Dämm-Materialien

Fragen vorweg

1. Steinwolle, Gipskarton ("Rigips"), Styropor: Finden Sie je eine chemische Formel für diese drei Stoffe

2. Festhalten von Wärme im Raum, Schutz vor Sonneneinstrahlung, Abdämmen von Schall durch die Wand, Abwehren von Reflektion des Schalls an der Wand: Finden Sie je eine konkrete bauliche Maßnahme mit diesen Zielen.

3. In wärmeisolierten Gebäuden gibt es ein Problem, das von aller Werbung verschwiegen wird und im Internet kaum über ein Stichwort zu recherchieren ist. Wenn das Problem eintritt, bezeichnen die Handwerker es als "Kältefalle" - und es tritt häufig ein, und wer versucht, es zu beheben, gibt hauptsächlich Geld aus. Was ist eine "Kältefalle" in einem wärmeisolierten Gebäude?

4. Können Sie einen Kostenvoranschlag für die Sanierung eines älteren Gebäude vorlegen, bei dem sich die Kosten für seine Isolation extra berechnen lassen? Legen sie ihn vor.

 

Vorwort

Was früher "Isolierung" hieß, heißt jetzt "Dämmung". 

Im Alltag überwiegt das Eindämmen der Wanderung von Wärme: Im Winter soll sie nicht aus dem Haus gelangen. Im Sommer soll sie sich nicht im Haus stauen. Und die Temperatur im Kühlschrank soll nicht nach draußen gelangen.

Wärmedämmung beginnt schon bei Bettdecke, Pelzmantel, Handschuh, Daunenoverall und Kühltasche. Einzelne Gegenstände werden auch wärmegedämmt, z.B. Heizungsrohre.

1970 schätzte man aufgrund der laufenden Steigerung des Energiebedarfs den Energieverbrauch 2010 doppelt so hoch, wie er nun tatsächlich ist. Dass er nur halb so hoch ist, liegt zu etwa zwei Dritteln daran, dass man seit 1970 Gebäude zunehmend besser gegen Wärmeverlust dämmt.

Bei der Wärmedämmung eines ganzen Hauses entsteht dann aber das Lüftungsproblem. Mit gutem Grund haben Wohnwagen in der Tür kleine Schlitze, die einen Rest Luftaustausch gewährleisten. Ein bestens wärmegedämmtes Haus hat schnell Geruchs- und Pilzprobleme.

Die Thermografie einer Fassade mit gedämmter (Links) und mit ungedämmter Haushälfte (rechts). Blau steht für minimalen Wärmeabfluss durch die Fassade, Rot bezeichnet Zonen mit maximalen Verlust.

Neben der Wärmedämmung gibt es die teils mit gleichen Baustoffen gelösten Anforderungen einer Schalldämmung. Ergänzend gibt es beim Schalldämmen besondere Maßnahmen, um Schall so zu reflektieren, dass er sich zerstreut.

Der beste Schutz gegen Wärme- und Schallwanderung ist kein chemischer Stoff, sondern das schlichte Vakuum, also luftleerer Raum: Da kommt Schall gar nicht durch, und Wärme nur über Strahlung. Gute Thermoskannen haben eine verspiegelte (Wärmestrahlung wird dann auch noch abgewiesen) Doppelwand mit Vakuum dazwischen und wirken entsprechend besser als jeder Isolations-Schaumstoff.

Vakuum ist aber technisch schwer aufrecht zu erhalten. Bei Bauten und bei elastischen oder druckbelasteten Gegenständen spielt echtes Vakuum keine Rolle.

Das Prinzip, Wärme durch Millionen kleine Stolperfallen zu schicken - Fallen mit einem Gas, das Wärme schlecht leitet, oder auch kleine Vakuumporen - ist hingegen ein Hauptprinzip der Isolation. Man findet hier Werkstoffe, die aus sehr vielen winzigen Hohlräumen bestehen. In der Natur gibt es diese Maßnahme längst - das Fell eines Tieres schafft große Mengen stehender Luft, die die Wanderung von Wärme bremst. Und Kork ist ein natürliches  isolierendes Porensystem. Mit chemisch hergestellten Dämmstoffen kann man die Natur in der Isolierleistung noch überbieten.

(Fett und Öl sind als Isolator ist nicht ganz so effektiv - damit arbeitet die Natur ja auch viel, z.B. bei Walen. Dieser Weg spielt bei Isolationsvorhaben des Menschen keine Rolle)

Werbefoto für Glaswolle von 1958

Überblick

Gebräuchliche Materialien zur Wärmedämmung sind:

- Mineralische Fasern wie Steinwolle und Glaswolle

- Mineralische Schäume wie Porenbeton und Bimsstein

- Fasern aus natürlichen organischen Materialien wie gepresste Holzfasern (Pressspanplatten) oder Kork

- Künstliche organische Schäume wie Polyethylen, Polystyrol und Polyurethan

Zur Schalldämmung werden am ehesten gelöcherte Platten aus Gipskarton ("Rigips") verwendet.

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Politisches

Mineralwolle und Styropor - Hausdämmung vielleicht, Geldmacherei ganz sicher.

Steinwolle und Glaswolle haben verschiedene stoffliche Eigenschaften. Darüber schweigen sich Verkäufer aber oft aus, wenn sie beides als die gleiche "Mineralwolle" abhandeln, oder sie wissen es wirklich nicht. 

- Steinwolle ist bei Bränden feuerstabil, Glaswolle schmilzt zusammen. Glaswolle ist also eine Gefahr bei Brand.

- Steinwolle hat ein höheres Eigengewicht als Glaswolle - sie belastet Dächer mehr, kann dann im Frühjahr und Herbst die Tag-Nacht-Temperaturen aber besser ausgleichen. 

- Steinwolle lässt sich nicht komprimieren und dichtet komplizierte Ecken schlechter ab als Glaswolle, die sich komprimieren lässt. 

Solche Feinheiten beachtet ein Handwerker vermutlich nur, wenn er sein eigenes Haus baut...

Vor 1995 in Häusern verbaute Steinwolle und Glaswolle gelten 2010 bereits als  gesundheitsschädlich. Erst Mineralwollen ab 1995 haben dickere Fasern, die nicht mehr lungenlöslich sein sollten (dicker als drei tausendstel Millimeter). Diese dickeren Fasen führen allerdings noch mehr als die vorherigen dünneren Fasern zu Hautreizungen, falls man sie direkt berührt. 

Wenn diese Fasern der neueren Mineralwolle ab 1995 sich doch mal durch die Lunge ins Blut bohren, müssen sie nach 40 Tagen mindestens zur Hälfte im Körper abgebaut sein. Steinwollenfasern schaffen solche Löslichkeit - Glaswollefasern hingegen nicht. Einmal in den Menschen hineingelangt, sind sie recht widerstandsfähig gegen Auflösung. Tja...

Warum nimmt man solche merkwürdigen Matten? Weil sie unbeaufsichtigt im Dach herumliegen können. Denn sie sind beständig gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer. Leider nicht gegen größere Dachbewohner: Marder lieben Mineralwolle...

Die Aufarbeitung von solch chemisch toten Substanzen zu feinsten Fasern ("Wolle") verbraucht einige Energie:

Steinwolle hat einen Primärenergiegehalt von 150 bis 400 kWh/m³
Glaswolle hat einen Primärenergiegehalt von 250 bis 500 kWh/m³

Styropor ist aber energetisch oft noch aufwendiger:
* (zum Vergleich: Polystyrolpartikelschaum (EPS) hat 200-760; Polystyrolextruderschaum (XPS) hat 450-1.000 kWh/m³)[1]

Die Dämmstoffe sind also höflich gesagt aufgearbeiteter Abfall. Ihr Preis entsteht durch Energieverbrauch bei der Aufarbeitung. Aber später senken sie ja dann den Energieverbrauch...

Wissenswertes über Stein

Der " Stein" in der Steinwolle ist:

- Spat  -  Das sind Calzium- Eisen- Magnesium- und Zink-Carbonate, also Ca[CO3] , Fe[CO3] ,  Mg[CO3]  und Zn[CO3]) , sowie Feldspat (NaAlSi3O8).

- Dolomit  -  Das ist ein Carbonat-Duo, halb mit Calcium, halb mit Magnesium, also CaMg(CO3)2 )

- Basalt  -  Das ist ein Gestein mit einem hälftigen Anteil an Siliziumdioxid, einem fünftel Di-Aluminium-tri-oxid, sowie Anteilen weiterer Metalloxide, auch Alkalimetalloxide. Basalt ist schnell erstarrte Lava. Lava ist der glühende Ausfluss aus Vulkanen. Vulkane transportieren heißes Gestein aus dem Erinneren zur Erdoberfläche.

Der durchschnittliche Inhalt von Basaltstein noch einmal aufgelistet nach http://de.wikipedia.org/wiki/Basalt :

-  SiO2 um 50%  ( Siliziumdioxid )

-  Al2O3 um 20%  ( Di-Aluminium-tri-oxid )

-  FeO, CaO und MgO jeweils um 10%

-  K2O und Na2O um 5%

 

Das Bild zeigt das Raummodell eines komplizierten "Stein"gitters, zitiert nach http://de.wikipedia.org/wiki/Calcit: Grün sind doppelt positiv geladene Calzium-Kationen. Schwarz sind Kohlenstoff-Atome, die jeweils mit drei roten Sauerstoff-Atomen ein doppelt negativ geladenes Carbonat-Anion bilden. Insgesamt ist das die Elementarzelle eines Calziumcarbonat-Kristalls, also der Bauplan für das Mineral "Kalkspat". Kationen und Anionen ordnen sich im Kalkspat so umeinander, wie sich energetisch am günstigsten eine dichte Gitterpackung mit Ladungsausgleich vereinbaren lässt. Kalkspat ist eine möglicher Bestandteil des Dämm-Materials Steinwolle.

Wissenswertes über Glas

Das Glas in der Glaswolle stammt zu zwei Dritteln aus Altglas. Das Altglas wird mit Zuschlägen aus Sand, Kalkstein und Soda verschmolzen - also mit  Materialien, die auch bei der Glasherstellung eingesetzt werden.

Hier sind die wesentlichen Bestandteile, die zu Glas verschmolzen werden:

- Quarzsand als fast reiner SiO2-Träger zur "Netzwerkbildung" - dass also sich das chemische Grundgerüst des Glases bildet.
- Natriumcarbonat (Na
2CO3 = "Soda") dient als "Flussmittel". Es senkt den Schmelzpunkt des SiO2
- Pottasche (K
2CO3) liefert Kaliumoxid für die Schmelze, das ebenfalls als Flussmittel dient.
- Feldspat (NaAlSi
3O8) bringt als Wesentliches Tonerde (Al2O3) in das Gemenge ein. Diese führt zu einer Erhöhung der chemischen Beständigkeit gegenüber Wasser, Nahrungsmitteln und Umwelteinflüssen.
- Kalkstein  (CaCO
3) wandelt sich in der Schmelze zu Kohlendioxid, das als Gas herausgeht, und Calciumoxid. CaO erhöht die Härte und chemische Beständigkeit von Glas.

Holt man das geschmolzene Gemisch der Glasbestandteiles schnell (innerhalb von Stunden statt Tagen) durch seinen Übergangsbereich zwischen Schmelze und Feststoff, also kühlt man aus der Glasschmelze rasch vorbei an etwa 600 °C in Richtung Raumtemperatur, dann erstarrt die Schmelze durchsichtig. Man hat die Salze der Schmelze daran gehindert, zu milchigen und weißen kleinen Kristallen zu wachsen. Und fertig ist das Glas.

Würde man die Schmelze extrem langsam abkühlen lassen, so würde man auch wieder Durchsichtiges erhalten - zum Beispiel große Quarzkristalle aus reinem SiO
2. Das dauert aber Jahre.

Während bei einer Kristallbildung der Übergang von der Schmelze zum Kristall bei einer bestimmten Temperatur spontan erfolgt, geht dieser Übergang bei Gläsern allmählich vonstatten. Man spricht daher nicht von einem Schmelzpunkt, sondern von einem Transformationsbereich des Glases. Im Laufe der Abkühlung nimmt die Viskosität (= Zähflüssigkeit) des Glases stark zu. Dies ist das äußere Zeichen für eine zunehmende innere Struktur. Da diese Struktur kein regelmäßiges Muster aufweist, nennt man den Zustand der Schmelze im Transformationsbereich, wie auch des erstarrten Glases, amorph. Am kühlen Ende des Transformationsbereichs liegt der Glasübergang. An ihm wandelt sich die Schmelze in den festen, glasartigen Zustand, den das Glas auch bei weiterer Abkühlung beibehält. Der Glasübergang zeichnet sich durch eine sprunghafte Änderung der Wärmeausdehnung pro Grad Celsius aus, sowie durch eine Abnahme der spezifischen Wärmemenge, die dem Glas pro Kilogramm zugeführt werden muss, um seine Temperatur um ein Grad Celsius zu erhöhen.

Diese Abfolge von Transformationsbereich und Glasübergang ist charakteristisch für alle Gläser, auch solchen, die wie Plexiglas aus Kohlenwasserstoffen bestehen. Der viskose (= zähflüssige) Zustand der Schmelze im Transformationsbereich wird für die Bearbeitung von Glas durch Glasbläserei ausgenutzt. Er erlaubt die Verformung, ohne dass das Werkstück zerfließt.

Silizium-Dioxid kristallin. So, als "Quarz", ist es durchsichtig, braucht aber lange Zeit, um zu wachsen.

Silizium-Dioxid amorph. So, als "Quarzglas",  ist es noch durchsichtig, weil es schnell aus der Schmelze zur Erstarrung gebracht wurde: Es konnten sich keine einzelnen kleinen regelmäßigen, das Licht brechenden Kristalle bilden, die dann zu einem milchigen und schließlich weißen Stoff geführt hätten.

Wissenswertes über Gips

Gips ist Calciumsulfat CaSO4 . Der Stoff zählt zu den Salzen. Es gibt Gips in der Natur. Man kann ihn also aus Steinbrüchen holen. Solcher Naturgips wird heutzutage aber nur für Sonderzwecke (komplizierte Formen, Gipsprodukte ohne Schadstoffe) eingesetzt. Denn industrielle Vorgänge liefern so viel Gips als Abfallprodukt, dass er den Bedarf übersteigt. Also Gips wird teilweise wie Müll entsorgt.

Insbesondere Rauchgasentschwefelungsanlagen (Abk. "REA") liefern Gips. Der Zweck der REAs ist es, gasförmige Schwefelverbindungen von der Atmosphäre fernzuhalten. Bei Kohlekraftwerken ist das z.B. unerlässlich - die wären sonst Giftschleudern. Man bindet diese Schwefelverbindungen mit Kalkstein, und fertig ist der Gips:

Reaktionen im Gasraum einer REA mit Gips als Endprodukt: 

2 H2S + 3 O2 ---> 2 H2O + 2 SO2   
H
2S ist "Schwefelwasserstoff". Systematisch muss man ihn "Diwasserstoffsulfid" nennen (wie heißt Wasser dann systematisch?).
SO
2 ist Schwefeldioxid. Dies ist das typische Reaktionsprodukt, wenn sich Schwefel mit Luftsauerstoff verbindet. Theoretisch ist Schwefeltrioxid SO3 die "ideale" Verbindung. Aber aus räumlichen Gründen entsteht SO3 selten.

Und  weiter geht die Reaktion: 
2 SO
2 + 2 H2O + O2 ---> 2 H2SO4 
H
2SOist Schwefelsäure. Mit Wasser zusammen ist das eine Flüssigkeit, die in der REA herabregnet. Nun haben wir immerhin schon die Giftgase H2S und SO2 als Flüssigkeiten greifbar gemacht. Diese Flüssigkeit ist aber auch noch ungesund.

Also gibt man Kalkstein CaCO3 dazu - und der Gips CaSO4 entsteht, mit dem wir nichttragende Wände in nicht feuchter Umgebung bauen dürfen:

H2SO4 + CaCO3 --->  CaSO4  + H2O  +  CO2 
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Der Gipskreislauf, zitiert nach http://a-schreyer.com/gips3.htm

Wissenswertes über Styropor

Styropor ist ein harter Schaumstoff. Chemisch ist es mit Gas expandiertes Polystyrol. Polystyrol ist ein Kunststoff, der aus dem Monomer Styrol hergestellt wird. Der Styrol-Anteil am weltweiten Kunststoffverbrauch betrug 2004 mit ca. 11,3 Millionen Tonnen ca. 6 % (Etwa 188.000.000 Tonnen Kunststoff wurden also während 2004 insgesamt in die Welt gesetzt).

Charakteristisch für Styropor ist der Aufbau aus etwa 2–3 mm großen, zusammengebackenen Schaumkugeln, die z. B. beim Brechen einer Schaumpolystyrolplatte deutlich zu Tage treten. Da Styropor sehr gut mit einer Thermosäge geschnitten werden kann und zugleich preiswert ist, hat es sich als Baumaterial im Modellbau etabliert.

Styropor wird aufgrund seiner hohen Druckfestigkeit und geringen Wasseraufnahme bei der Dämmung von Gebäuden eingesetzt. Auf diese Wärmedämmung entfielen im Jahr 2009 knapp 60 % des weltweiten Styropor-Umsatzes, der insgesamt einen Marktwert von rund 4,3 Milliarden Euro erreichte.

Um dem Kunststoff Polystyrol zum Schaumstoff Styropor aufzuschäumen, werden zunächst bei der Herstellung des Polystyrol-Granulates etwa 5 Gewichtsprozent Pentan ( C
5H12) hinzugefügt. Pentan ist ein Kohlenwasserstoff und siedet bei 36 Grad Celsius. Pentangas hat einen viel höheren Raumbedarf als flüssiges Pentan.

In einem nächsten Arbeitsgang erhitzt man das pentanhaltige Polystyrol-Granulat mit Wasserdampf bei ca. 105 °C bis auf das 40 bis 80-fache Volumen. Dieser Schaumstoff wird bis zu zwei Tage bei Raumtemperatur zwischengelagert. Hierbei entweicht das Pentan bis auf einen Anteil von etwa 3 %. Stattdessen dringt Luft in die Gasporen

Beim Fertigschäumen wird das vorgeschäumte Polystyrol in eine Form gefüllt und durch weiteres Erhitzen auf ca. 130 °C mit Wasserdampf "expandiert". Hierbei füllt das Polystyrol die Form, und die einzelnen Teilchen verschmelzen an den Rändern.

Bild:  Aus dem Monomer Styrol wird in einer Polymerisierungsreaktion das Polymer Polystyrol.

An jeder Ecke und jedem Ende dieser Zeichnung sitzt ein Kohlenstoffatom. Und jedes Kohlenstoffatom hat vier Bindungsarme. Wenn an den Kohlenstoffatomen Wasserstoffatome gebunden sind, werden sie hier nicht eingezeichnet. Nur die Bindungen zwischen Kohlenstoffatomen sind zu sehen. Man sieht, dass bei der Polymerisierung die oben eingezeichnete Doppelbindung des Styrols aufgeklappt sein muss zum Nachbarmolekül.

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Von all dem hier ist für die Klausur nur der Artikel "Überblick" von Bedeutung.